Tag Archiv: Abstimmung

Nein zum Geldspielgesetz

Am 10. Juni 2018 stimmen wir über das Geldspielgesetz ab. Dieses sieht eine Zensur im Internet vor und führt zur digitalen Abschottung. 0.8% der Bevölkerung zeigen ein risikoreiches Glücksspielverhalten und 0.5% sind spielsüchtig. Unter dem Vorwand, diese schützen zu wollen, will man den restlichen 8.4 Millionen Schweizern verbieten, auf die Websites der ausländischen Anbieter von Glücksspiel zuzugreifen. Diese sogenannten Netzsperren lassen sich jedoch einfach umgehen und gerade Spielsüchtig ...

Video: Nein zur Reform der Altersvorsorge 2020

Der Reformbedarf in der Altersvorsorge ist unbestritten, aber hier handelt es sich um eine Scheinreform. Statt die Altersvorsorge zu sanieren, sorgt die Reform für Mehrausgaben. Teil 1: Weshalb besteht Reformbedarf? Teil 2: 5 Massnahmen, um unsere Altersreform zu retten ...

5 Massnahmen, um unsere Altersvorsorge zu retten

Im ersten Teil meiner Artikelserie zur Altersvorsorge habe ich erklärt, weshalb es überhaupt dringenden Reformbedarf gibt. Ich habe ebenfalls festgestellt, dass im Wesentlichen nur «mehr bezahlen» oder «weniger beziehen» als Lösung in Frage kommen. In diesem Artikel zeige ich nun auf, welche Massnahmen meines Erachtens nötig, zielführend und nachhaltig sind.   In den Diskussionen zu meinem Artikel haben verschieden Personen sinngemäss angemerkt, dass der Staat genügend Geld habe und man a ...

Unsere Altersvorsorge: Weshalb besteht Reformbedarf?

Die Reform unserer Altersvorsorge ist 2017 ein dominierendes politisches Thema. Dass die Vorsorge Reformbedarf aufweist, ist unbestritten. Doch weshalb ist unser Vorsorgesystem überhaupt in eine finanzielle Schieflage geraten? Kurzfassung (tl;dr): Wir werden immer älter und beziehen damit immer länger eine Rente. Da es zudem aufgrund des demographischen Wandels immer mehr Rentner gibt, ist die AHV nicht mehr finanzierbar. Das gleiche gilt für die Pensionskasse, welche aufgrund des gesetzlich f ...

Wohnrauminitiative zielt ins Leere

Der Titel der Initiative klingt verlockend, wer kann schon etwas gegen bezahlbaren Wohnraum haben? Es gibt aber eine ganze Reihe von Argumenten dagegen, hier exemplarisch drei: Die hohen Mietpreise in Zug sind ausschliesslich eine Folge der hohen Nachfrage. Was geschieht nun, wenn wir künstlich günstige Wohnungen schaffen? Richtig, die Nachfrage wird noch stärker zunehmen und die Mietpreise v.a. für den Mittelstand werden überproportional steigen. Die Initianten wollen, dass die Zuger i ...

JA zum Bebauungsplan Unterfeld-Schleife

Ich habe die letzten 9,5 Jahre im Eschenring gewohnt, also in unmittelbarer Nachbarschaft der künftigen Unterfeld-Überbauung. Wenn ich schaue, wie sich das gesamte Gebiet zwischen Baarerstrasse und Nordstrasse im letzten Jahrzehnt entwickelt hat, dann ist dieses Projekt die logische Weiterentwicklung. Hier wird verdichtet und in die Höhe gebaut, hier entwickelt sich ein wirklich urbanes Gebiet. Menschen, die in so ein Quartier ziehen (wie ich damals), wissen dass sie vom Küchenfenster aus weder ...

NEIN zur Atomausstiegsinitiative

Die Atomausstiegsinitiative gefährdet die Versorgungssicherheit. Trotz aller Bemühungen, uns zum Stromsparen zu motivieren, steigt der Stromverbrauch weiterhin jedes Jahr (z.B. 2015 um 1.4%). Selbstverständlich bin ich auch der Meinung, dass wir möglichst energieeffiziente Geräte einsetzen sollten und dass in den Läden nicht die ganze Nacht das Licht brennen muss. Vergessen wir aber auch nicht, dass jeder, der sich heute einen Tesla oder einen Elektroroller kauft, künftig zwar zum Glück wenig ...

JA zum Zuger Entlastungspaket

In diesen Tagen führt die Regierung Informationsveranstaltungen zum Entlastungspaket durch. Die vorgeschlagenen Massnahmen lassen sich in zwei Kategorien einteilen: 1) Ausgaben, die man schon längst und ohne Spardruck hätte reduzieren sollen. 2) Einsparungen, die verschiedene Bevölkerungsgruppen betreffen. Selbstverständlich gibt es da den einen oder anderen Punkt, über den man aus subjektiver Sicht und Eigeninteresse diskutieren kann. Sparen ist immer unschön und niemand gibt gerne etwas auf ...

Leserbrief: Ja zum Podium 41

Am 29. November stimmen wir nur darüber ab, ob die Stadt weiterhin rund 300’000 Franken an das Podium zahlt oder nicht. Alle anderen Fragen sind im Rahmen der Abstimmung hinfällig, da es nur um ein Ja oder Nein zum Kredit geht. Das Referendumskomitee wird nicht müde zu betonen, dass der Stadtrat bei einer Ablehnung problemlos in Eigenkompetenz einen Kredit sprechen könne. Aber wo bleibt denn da das Demokratieverständnis? Falls das Volk den Kredit ablehnt, darf der Stadtrat diesen demokratischen ...

Close