Kategorie: Politik

Leserbrief zu Teilzeitstellen und Krippenplätzen

Am Montag erschienen in der Zuger Zeitung je ein Leserbrief zum Krippenangebot und zu Teilzeitstellen, welche ich gerne in Zusammenhang bringen und ergänzen möchte. Selbstverständlich ist es aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll, mehr Teilzeitstellen anzubieten. Überall beschweren sich Unternehmen über den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel. Gleichzeitig leistet man sich aber mit reinen Vollzeitstellen den Luxus, dass gut ausgebildete Frauen der Wirtschaft während Jahren nicht zu ...

Appell für mehr Toleranz und Freiheit

Was ist mit uns toleranten und freiheitsliebenden Schweizer bloss geschehen? Landauf, landab laufen Bestrebungen, anderen unsere Vorstellungen von richtigem Verhalten vorzuschreiben. Überall entstehen neue Gesetze und wo immer etwas aus der Sicht von ein paar wenigen nicht gut läuft, wird das Problem reguliert. Warum massen wir uns an, anderen per Gesetz unsere Wertvorstellungen aufzwingen zu wollen? In Zug darf an verschiedenen Orten der Seepromenade kein Alkohol mehr getrunken werden, weil es ...

Leserbrief zum Zuger Stadtratsreglement

Wer sich den Terminkalenders eine Stadtrats anschaut, wird unschwer feststellen können, dass es sich bei diesem Amt mindestens um einen Vollzeitjob bzw. oftmals weit mehr als ein 100%-Pensum handelt. Die romantische Vorstellung, dass neben dem Exekutivamt noch operativ ein Betrieb geführt werden kann, entspricht nicht mehr der Realität. Hinzu kommt, dass unsere Stadt Zug mit bald 30'000 Einwohnern und ebenso vielen Arbeitsplätzen eine Exekutive verdient hat, welche sich mit ihrer ganzen Energie ...

Nicht mangelnde Aktionärsrechte sind das Problem

Sowohl die Minder-Initiative wie auch der Gegenvorschlag wollen die Aktionärsrechte stärken, um primär Abzocker zu verhindern. Leider dreht sich die Diskussion damit nur um Symptome und nicht um die Ursachen. Das Problem sind nämlich die Börsenkotierung und die nicht wahrgenommenen Aktionärspflichten.Read More

Schafft die Pauschalbesteuerung nicht ab!

In diversen Kantonen und auch auf eidgenössischer Ebene wird aktuell wieder intensiv über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung diskutiert. In Zug desavouieren sich zum Glück SP und Juso gegenseitig via Leserbriefe (Replik) und streiten darüber, wer schuld an den fehlenden Unterschriften sei. Da morgen aber die Sammelfrist für die Volksinitiative abläuft, will ich hier aus liberaler Optik ein paar Bemerkungen anbringen: Solange einzelne Kantone die Pauschalbesteuerung abschaffen, ist dies ein ...

Das Agenda Setting der Luzerner Zeitung

Medien sind keine neutralen Publikationen und Journalisten sind keine Wissenschafter. Ein Verlag ist (praktisch immer) ein kommerzielles Unternehmen und muss sein Produkt am Markt positionieren, um möglichst viele Leser anzusprechen. Es gibt deshalb auch überhaupt keinen Grund sich zu enervieren, wenn ein Magazin einen klaren politischen Kurs fährt und entsprechend seinem Weltbild Artikel publiziert. Nebst wertenden Analysen und Kommentaren kann ein Verlag natürlich auch die öffentliche Meinung ...

Gegen den Kauf des Landis & Gyr Gebäudes in Zug

An ihrer Parteiversammlung letzten Montag hat die FDP Stadt Zug mit 23 zu 20 Stimmen den Kauf des Landis & Gyr Gebäudes abgelehnt. Der Abstimmung ging eine zweistündige, intensive Diskussion voran, welche mich stolz machte, FDP-Mitglied zu sein: Denn die Diskussionen waren fair und konstruktiv und alle waren bemüht, für sich zum richtigen Schluss zu dieser für Zug enorm wichtigen Frage zu kommen. Die Argumente möchte ich nicht im Detail wiederholen, man findet diese in der Abstimmungsbroschüre. ...

Zum Glück kam die Bürokratiestopp-Initiative nicht zustande.

Ich präzisiere: Zum Glück für die FDP! So sehr ich den Inhalt der Initiative unterstütze, so sehr finde ich es aus parteitaktischer Überlegung positiv für die FDP, dass die Initiative nicht zustande gekommen ist. Denn sonst müsste die Partei demnächst viel Energie und viele personelle wie finanzielle Ressourcen in einen Abstimmungskampf investieren. Dies alles für eine Initiative, gegen die niemand wirklich sein kann - für welche sich aber auch niemand wirklich erwärmen kann, weshalb die Initiat ...

6 Wochen Ferien: Nein, aber…

Die Initiative «6 Wochen Ferien für alle» ist aus liberaler und unternehmerischer Sicht klar abzulehnen. Bereits heute gehen die meisten Arbeitgeber über das gesetzliche Minimum von 4 Wochen Ferien hinaus und geben ihren Mitarbeitern 5 Wochen. Die Initiative würde die Lohnkosten der Unternehmen grob um 2% erhöhen bzw. erhöht faktisch den Lohn für die Mitarbeitenden via Gesetz. Gerade in Kleinunternehmen, von denen die Schweiz bekanntlich lebt, würde das Gesetz zu einer Senkung der Produktivität ...

Nachlaufende Studiengebühr: Gut angedacht, falsch aufgesetzt

An verschiedenen Orten hat Kurt Weigelt, der Direktor der Industrie- und Handelskammer St. Gallen-Appenzell, eine «nachlaufende Studiengebühr» propagiert, wonach Studenten nach Abschluss oder Abbruch des Studiums ihre Studiengebühren zurückzahlen müssten. Die Kosten würden sich nach den absolvierten Semestern bemessen, als Durchschnitt geht Weigelt von CHF 92’000 aus. Sein Ziel ist es, Anreize für eine markttaugliche Ausbildung auf der Tertiärstufe zu setzen, damit es möglichst keine Studi ...

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